Die Reise des kleinen Roboter Sunbo Vers. Wasserblums kleine Kreise,

Roiten 6.9.2013

Projektidee und Geschichte: Heidi Trimmel, Spiel und Regie: Nené Lazaric, Michaela Hinterleitner, Klavier: Florian Paul Ebner, Figurenkonzeption und -bau: Fabian B., Nené Lazaric, Buehnenbild und Blume: Heidi Trimmel

ein Stueck ueber ... ein Roboterkind, das sich nach einer bunten Welt sehnt und daher von ihr traeumt, ohne sie zu kennen einen Wissenschaftler, der sich zwar an diese Traumwelt erinnern kann, aber das herrschende Dogma verteidigt
einen Mechaniker, der in die rationale Welt geboren wurde, ohne sie zu verstehen, und berauscht ist von der scheinbaren Praezession, der Ueberlegenheit und dem Fortschritt der Technologie
und eine Blume als Symbol fuer die Kreativitaet und das Lebendige
Es ist eine Reise von einem voellig umgrenzten Innenraum, ueber Strassen, die sich zum Himmel oeffnen, in die freie Ebene. Eine Konfrontation von Rationalitaet und Geometrie mit organischen Formen. Von Routine und Repetition, die durch eine Blume ins Wanken geraet. (1) Sunbo arbeitet in einer schwarz-weissen Welt der Maschinen. Dann traeumt er eine Blume. Er arbeitet weiter, aber ist abgelenkt, er will sich anders bewegen und etwas Farbe scheint an ihm haengen geblieben zu sein, aber die Menge drueckt ihn zurueck. in die monotonen Bewegungen der anderen. (2) Daraufhin taucht eine Blume bei ihm auf, die davon schwebt. Er folgt der Blume durch die engen Gassen der Stadt, wo er einen Wissenschaftler trifft, der die Blume leugnet. Er nimmt sie auseinander, Blumenblatt für Blumenblatt, bis nichts mehr von ihr da ist. Sunbo ist erstaunt und schockiert. Irgendwie hinterlaesst auch der Wissenschaftler einen hilflosen Eindruck. (3) Sunbo kann nicht glauben was geschehen ist und sucht aufgewuehlt die Blume. Wieder findet ihn die Blume und beginnt zu fliegen. Wieder folgt ihr Sunbo und nach einer langen Reise gelangt er so in eine Betonwueste. Dort trifft er einen Mechaniker, der ein Rad anstelle von Beinen hat. Er zeigt die denaturierte Landschaft die perfekt fuer sein Rad funktioniert. Ploetzlich dringt die Blume durch das Erdreich und zerstoert seiner Vorstellung von einer perfekte Welt. Voll Zorn vernichtet er die Blume. Die tote Landschaft, die durch nichts Lebendiges zusammengehalten wird, ist fragiler als er dachte und er loest damit ein Erdbeben aus. (4) Die Welt liegt in Truemmern, tiefe Risse durchfurchen die Landschaft. Doch unbeirrt beginnt die Blume wieder zu wachsen und vermehrt sich. Langsam aber bestaendig wachsen die Blumen die Risse wieder zusammen. Die Welt wird lebendig und voll Farbe. Directory handle: Resource id #2 Files: